Rechtliche Grundlagen unserer Zusammenarbeit
Stand: Januar 2025
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über AR/VR Game Development Services, Beratungsleistungen und sonstige Dienstleistungen zwischen RealmShift (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Auftraggeber.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Auftragnehmer in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen des Auftraggebers Leistungen vorbehaltlos ausführt.
RealmShift
Lorena-Heiniger-Strasse 705
5679 Glarus
Schweiz
Telefon: +41 41 525 480 22
E-Mail: [email protected]
Registrierungsnummer: 90836570
Alle Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Auftraggeber zustande, entweder durch ausdrückliche Erklärung oder durch Erteilung eines Projektauftrags.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Projektvertrag oder der Leistungsbeschreibung. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Der Auftragnehmer behält sich vor, Teilleistungen durch qualifizierte Dritte (Subunternehmer) erbringen zu lassen.
Die Entwicklung von AR/VR-Anwendungen erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber nach agilen oder klassischen Projektmanagement-Methoden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu regelmäßigen Status-Updates und Präsentationen von Zwischenergebnissen.
Der Auftraggeber verpflichtet sich zur aktiven Mitarbeit und zeitnahen Bereitstellung aller erforderlichen Informationen, Materialien und Freigaben. Verzögerungen aufgrund mangelnder Mitwirkung des Auftraggebers berechtigen den Auftragnehmer zur entsprechenden Verlängerung der Projektlaufzeit und können zu zusätzlichen Kosten führen.
Änderungswünsche des Auftraggebers während der Projektlaufzeit werden auf ihre Machbarkeit geprüft. Akzeptierte Änderungen können zu Anpassungen bei Zeitplan und Vergütung führen. Der Auftragnehmer erstellt hierfür ein ergänzendes Angebot.
Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Festpreis oder erfolgt auf Stundenbasis gemäß dem aktuellen Stundensatz.
Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Zahlungsbedingungen:
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz berechnet.
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber nur zu, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Liefer- und Leistungsfristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als solche bestätigt wurden. Die Einhaltung setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Auftraggebers voraus.
Bei Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Arbeitskämpfen, behördlichen Maßnahmen oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen, die außerhalb der Kontrolle des Auftragnehmers liegen, verlängert sich die Leistungsfrist angemessen.
Die entwickelte AR/VR-Anwendung gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber sie nicht innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung schriftlich unter Angabe konkreter Mängel beanstandet. Kleinere Mängel, die die Nutzung nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Leistungen im Wesentlichen den vereinbarten Spezifikationen entsprechen. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Bei berechtigten Mängelrügen wird der Auftragnehmer nach eigener Wahl nachbessern oder Ersatz liefern.
Die Gewährleistung entfällt bei:
Alle im Rahmen des Projekts erstellten Werke (Code, Designs, 3D-Modelle, Animationen, etc.) sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer bzw. den beteiligten Entwicklern.
Nach vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein nicht-exklusives, zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrecht an der entwickelten Anwendung für die vereinbarten Zwecke. Weitergehende Rechte, insbesondere zur Weitergabe, Unterlizenzierung oder Veröffentlichung des Quellcodes, bedürfen gesonderter schriftlicher Vereinbarung.
Vom Auftraggeber beigestellte Materialien (Logos, Texte, Bilder, Marken) müssen frei von Rechten Dritter sein. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der Verwendung dieser Materialien entstehen.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur für die Zwecke des Projekts zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen. Details sind in unserer Datenschutzerklärung geregelt.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur im Rahmen vorstehender Regelungen. Der Auftraggeber ist für regelmäßige Datensicherungen selbst verantwortlich.
Support- und Wartungsleistungen nach Projektabschluss sind nicht im Grundpreis enthalten und werden separat vereinbart. Der Auftragnehmer bietet verschiedene Support-Pakete an.
Die Anpassung der Anwendung an neue Betriebssystemversionen, Hardware oder Plattform-Updates ist nicht Teil der ursprünglichen Leistung und wird gesondert berechnet.
Der Vertrag läuft auf die im Projektvertrag vereinbarte Zeit. Bei Dauerschuldverhältnissen kann der Vertrag mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Bei Kündigung durch den Auftraggeber sind bereits erbrachte Leistungen zu vergüten. Bereits gewährte Nutzungsrechte bleiben bestehen. Bei Kündigung aus wichtigem Grund durch den Auftragnehmer entfallen erteilte Nutzungsrechte.
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber mitgeteilt und gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses. E-Mail genügt der Schriftform.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber gilt ausschließlich schweizerisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Glarus, Schweiz, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Bei Fragen zu diesen Geschäftsbedingungen kontaktieren Sie uns bitte unter:
E-Mail: [email protected]
Telefon: +41 41 525 480 22
Adresse: Lorena-Heiniger-Strasse 705, 5679 Glarus, Schweiz